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Geschichte über Büttel

In einer Urkunde des Erzbischofs Friedrich vom Hamburg und Bremen wurde der Ort erstmals 1105 als Butli, oder Butle parvum genannt. Mit dem Zusatz parvum heißt es Klein-Büttel. Die Namengebung rührt von bodila = Hof oder Landgut her, sowie byl, das ist der keltische Name für Hügel. Ort der Sicherheit könnte die freie Übersetzung lauten.





Ob Büttel zuerst nur Osterstader Einwohner hatte oder nur würdische Bewohner, ist nicht mit Sicherheit geklärt. Darüber sind in heimatgeschichtlichen Werken zwei verschiedene Versionen festgehalten.

In Büttel hatte man über Jahrhunderte das Kuriosum, dass dieser Ort zweigeteilt war. Der Ortsteil Büttel (ohne ü-Striche) war oldenburgisch und gehörte zu Landwürden, der Ortsteil Büttel, war zunächst stiftisch, d.h. zugehörig zum Erzbistum Bremen, später hannoversch und preußisch und ein selbstständiger Ort. Um 1791 wird der Ort mit 17 Häusern nach Büttel und mit 25 Häusern nach Dedesdorf eingepfarrt.

In alten Urkunden wird Büttel als Osterstader Dorf genannt. Anfangs, so wird angenommen, waren nur Osterstader Einwohner in Büttel. Die Landwürder haben sich erst im Laufe der langen Geschichte in Büttel angesiedelt. Wären gleichzeitig Osterstader und Landwürder nach hier gekommen, so hätten sich sicherlich alle zu derselben Kirchengemeinde vereinigt. Zur Zeit der Reformation hieß es: "De turn Büttel sund eint wesen" (eint = einig/vereint). Damals musste es ein ungeteiltes zu Bremen gehöriges Büttel gegeben haben. Als später der Landwürder Ortsteil bebaut und besiedelt wurde, soll festgesetzt worden sein, dass die Bewohner dieser Häuser zur Kirche in Dedesdorf eingepfarrt werden.

Die stiftische oder preußische Feldmark von Büttel hat die Form eines verschobenen Rechtecks. Die westliche Spitze liegt nahe dem "Freesenweg". Die östliche Spitze hat eine schmale Verbindung zur benachbarten Holter Feldmark zwischen dem Landweg und dem Schaatdeich. Die südliche Spitze bildet keine gerade Linie und verläuft aus der Nähe von Kniepe im Zickzack durch den Ort Büttel. Ungeklärt ist der Umstand, dass der größte Teil der oldenburgischen Häuser nördlich der Dorfstraße liegen und sich in das preußische Gebiet hinein erstrecken. Hierfür gibt es keine sichere Erklärung. Die südliche Straßenseite von Büttel gehörte geschlossen zu Landwürden.

In Büttel lebte zu Anfang des 17. Jahrhunderts der Landwirt Hake Betcken. Die Sage um ihn und seine Ermordung zeigt sich noch Heute in dem Wappen der Ortschaft.


Oskar Telge schrieb einst ein Lied über Büttel, zu welchem die Melodie leider nicht bekannt ist.


(Quelle:Büttel + Neuenlande die Chronik zweier Dörfer 1987)



Heute leben in Büttel 278 Einwohner.
 
Stand: Januar 2011


Ortschaft Büttel - Am Fleet 5 - 27612 Loxstedt - Büttel
Tel. 04740 140164 - Mobil 01520 8970577


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